Dienstag, 7. Mai 2024

Quimper

Quimper bretonisch Kemper, ist die Hauptstadt der historischen Landschaft Cornouaille in der Bretagne und Sitz der Präfektur des Départements Finistère im Nordwesten Frankreichs. 

Quimper – Brücke über den Odet
Ihr ursprünglicher bretonischer Name Kemper bedeutet Zusammenfluss, da sie an den Einmündungen des Jet, des Steïr und des Frout in den Fluss Odet errichtet wurde. Nach ihrem ersten Bischof, Saint Corentin, hieß die Stadt bis ins 18. Jahrhundert Quimper-Corentin (bret. Kemper-Kaorentin). Im Zuge der Französischen Revolution vorübergehend in Montagne-sur-Odet umbenannt, heißt sie heute einfach nur Quimper.

Die Stadt ist berühmt für ihre Porzellan-Manufaktur. In ihren Werkstätten werden seit vier Jahrhunderten Fayencen nach alter Tradition vollständig per Hand geformt und verziert.

Die deutsche Partnerstadt Quimpers ist seit 1971 das nordrhein-westfälische Remscheid.

Quelle Wikipedia 

Montag, 6. Mai 2024

Eckmühl und Notre-Dame-de-la-Joie

Der Phare d’Eckmühl ist ein Leuchtturm auf der Pointe de Saint-Pierre in Penmarc’h im französischen Département Finistère. Der am 17. Oktober 1897 eingeweihte Phare d’Eckmühl ist mit einer Feuerträgerhöhe von 64,7 m[1] und einer Feuerhöhe von 64,8 m[2] einer der höchsten Leuchttürme Europas. Der Turm sichert eine der aufgrund vieler Felsen gefährlichsten Küsten Frankreichs. Die Mauern des Turms sind aus Kersanton-Granit errichtet, und die Innenwand des Treppenhauses ist mit Opalglas-Fliesen belegt. Der Turm ist heute eines der meistbesuchten Bauwerke des Departements Finistère.


Notre-Dame-de-la-Joie (Unsere liebe Frau der Freude) ist eine römisch-katholische Kapelle in Penmarch in der Bretagne. Die Kapelle und der zugehörige Kalvarienberg sind seit 1916 als Monument historique klassifiziert.

Die Kapelle Notre-Dame-de-la-Joie wurde Ende des 15. Jahrhunderts im Stil der Flamboyantgotik unmittelbar an der Atlantikküste zwischen den Ortsteilen Saint-Pierre und Saint-Guénolé von Penmarch errichtet. Sie sollte dem Dank der Seeleute an Unsere Liebe Frau Ausdruck verleihen, wenn diese vor Stürmen auf See gerettet wurden.

Der Glockengiebel erhebt sich über der Westwand der Kapelle, die vollkommen vermauert nur durch drei enge Scharten Licht hereinlässt. Der Grundriss des Gotteshauses ist rechteckig mit geradem Chorschluss. Die Decke ist aus Eichenholz gefertigt und hat die Form eines umgedrehten Bootsrumpfs. Die Querbalken sind beschnitzt und zeigen Köpfe von Ungeheuern. Von der Decke hängen verschiedene Schiffsmodelle. An der südlichen Kirchenwand befindet sich eine geschnitzte Skulptur einer Meerjungfrau, die die Galionsfigur eines Schiffes war. Das Dach wurde 1998 komplett renoviert.

Samstag, 4. Mai 2024

Château Villandry

Schloss Villandry
französisches Schloss der Renaissance im Loire-Tal

Das Schloss Villandry liegt 15 Kilometer westlich der Stadt Tours in Frankreich. Die Gemeinde Villandry liegt am Cher und ist die letzte Gemeinde vor dessen Mündung in die Loire.

Im Vorgängerbau des Schlosses, der Festung von Colombier aus dem 12. Jahrhundert, unterzeichnete Heinrich II. Plantagenet, König von England, nach seiner Niederlage gegen Philipp II. Auguste, König von Frankreich, am 4. Juli 1189 den Frieden von Colombier.

Das heutige Schloss wurde von Jean Le Breton, Finanzminister unter Franz I., erbaut. Die gotische Festung wurde dazu 1532 bis auf die Fundamente und den Bergfried abgerissen. Das Schloss, als eines der letzten an der Loire im Renaissancestil gebauten Schlösser, wurde zusammen mit einem großen Garten 1536 fertiggestellt. Mittelalterliche Elemente wie dekorative Türmchen und Pechnasen und italienischer Einfluss fehlen fast ganz. Dieser einfachere, vollkommen französische Stil kündigt mit seiner Dachform die Schlösser Anet, Fontainebleau und den Stil der Zeit Heinrichs IV. an.

1705 übernahm der aus einer provenzalischen Familie stammende Marquis de Castellane das Schloss und ließ es nach den Komfortansprüchen des 18. Jahrhunderts umbauen. Der Garten wurde als englischer Landschaftsgarten angelegt. 1823 erwarb die Familie Hainguerlot den Besitz, der bis 1897 in Hand der Familie blieb.[1] 1906 wurde das Schloss von Joachim Carvallo und der reichen Amerikanerin Ann Coleman gekauft und restauriert. Sie ließen die französischen Gärten im Stil des 16. Jahrhunderts im Einklang mit der korrigierten Renaissance-Architektur des Schlosses anlegen. Seit 1920 ist das Schloss öffentlich zugänglich. Der heutige Besitzer, Henri Carvallo, ist der Urenkel von Joachim Carvallo.
Quelle Wikipedia